Warum ist guter Schlaf wichtig?
Eine entspannte Nachtruhe ist für viele Menschen im Alltag ein wichtiges Thema. Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für psychische und körperliche Gesundheit. Die Relevanz von erholsamem Schlaf fällt jedoch oft erst dann auf, sobald er ausbleibt. Viele Menschen haben mit Einschlafproblemen, unruhigem Schlaf oder nächtlichem Grübeln zu kämpfen. In diesem Basispaket geben wir Ihnen einige wissenschaftlich fundierte Informationen zum Thema Schlafgygiene und konkrete Tipps, wie Sie Ihre Schlafqualität nachhaltig verbessern können.
Wir beginnen mit einem Expertenvideo von Sabine Hoffmann.
Schlaf verstehen
Bevor es um Tipps geht, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Schlafphasen, die wir pro Nacht mehrmals wiederholen. So verstehen Sie besser, was nachts in Ihrem Körper passiert. Schauen Sie sich das Dokument hierzu an:
Drei Säulen guter Schlafhygiene
1. Die richtige Schlafumgebung
Ein ruhiger, dunkler und kühler Raum wirkt Wunder. In unserem Video zeigen wir, worauf Sie bei der Gestaltung Ihres Schlafbereichs achten können.
2. Einschlafrituale & Abendroutinen
Für einen erholsamen Schlaf ist es wichtig herauszufinden, was einem persönlich hilft, Abends zur Ruhe zu kommen – besonders für Menschen mit Ein- und Durchschlafstörungen kann das ein entscheidender Schritt zu besserem Schlaf sein. Hier finden Sie einige hilfreiche Vorschläge, die dabei unterstützend sein können:
Kleine Gewohnheiten am Abend helfen Ihrem Körper, sich auf den Schlaf einzustellen. Vom warmen Tee bis zur reduzierten Bildschirmzeit – hier sind einige Vorschläge, die Sie in Ihre nächtliche Abendroutine einbauen können.
3. Was tun bei Ein- und Durchschlafstörungen?
Einige Expert:innen vergleichen das Einschlafen mit einem langsamen Landeanflug: Je ruhiger die Gedanken und je müder der Körper, desto sanfter gleitet man in den Schlaf – ganz von selbst, ohne es zu merken. Doch Schlaf lässt sich nicht erzwingen, und deshalb klappt dieser „Landeanflug“ nicht bei allen Menschen reibungslos.
Um Schlafstörungen besser zu verstehen, wird in der Diagnostik häufig ein sogenanntes Schlaftagebuch eingesetzt. Es hilft dabei, Muster und mögliche Ursachen zu erkennen. Hier finden Sie einige Informationen dazu:
Was kann man tun, wenn der Schlaf einfach nicht kommen will? Viele Menschen wälzen sich nachts wach im Bett. Das kann belastend sein – aber es gibt bewährte Strategien, die helfen können. Dieses Video zeigt Ihnen hilfreiche Ansätze, die in solchen Momenten unterstützen können:
Eine letzte Anekdote aus dem Schlaflabor: Dort werden Menschen gebeten, während der Nacht alle 30 Minuten auf einen Knopf zu drücken. Das ist ein sehr guter Indikator dafür, zu erkennen, ob jemand tatsächlich nicht schläft oder ob es sich nur so anfühlt.
Denn manchmal schlafen Menschen leichter ein, als sie denken: Sie drücken den Knopf nicht mehr, weil sie schon eingeschlafen sind – glauben aber am nächsten Morgen dennoch, sie hätten die ganze Nacht wach gelegen.
Auch das ist eine wichtige Erkenntnis. Sie zeigt, dass Schlaf manchmal anders erlebt wird, als er tatsächlich abläuft – und das kann in der weiteren Diagnostik helfen.
Keine Lust Videos zu schauen? Alternativ können Sie hier unsere Inhalte auch als Audio anhören:
Sabine Hoffmann über Schlafhygiene:
Gestaltung des Schlafbereichs:
Einschlafrituale:
Ein- und Durchschlafstörungen
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Anwendung unserer Impulse zur Schlafhygiene!
Autor: Vitos Südhessen, 2025
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