„Wir behandeln die Menschen in ihrem Alltag“
Zuhause-Behandlung: An der Klinik für Gerontopsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Pfalzklinikums in Klingenmünster werden psychisch erkrankte Menschen zunehmend von zwei multiprofessionellen Teams betreut, die zu ihnen nach Hause kommen – auch ins Pflegeheim. Dr. Stefan Frisch, leitender Psychologe der Klinik, spricht über die Vorzüge dieses Angebots.
Neues Jahr, neues Glück: So klappt’s mit guten Vorsätzen
Alle Jahre wieder nehmen sich viele Menschen zu Silvester vor, im neuen Jahr etwas besser zu machen. Die Veränderung durchzuhalten, ist aber gar nicht so einfach. Wir erklären, wie man gute Vorsätze dauerhaft umsetzt.
Weihnachten in der Psychiatrie
Alle Jahre wieder steht auch das kbo-Isar-Amper-Klinikum in Haar bei München vor der Aufgabe, die Weihnachtstage zu gestalten. Wie die Psychiatrie auf die Bedürfnisse der Patienten und Mitarbeitenden eingeht, wer Zeit zu Hause verbringen kann und wer freiwillig auf Station bleibt, schildert Chefarzt Dr. Nicolay Marstrander.
Die Klinik kommt jetzt nach Hause
Was, wenn ein stationärer Aufenthalt in einer psychiatrischen Einrichtung nötig wäre – aber Patientinnen und Patienten aus triftigen Gründen nicht in eine Klinik gehen wollen? Zwei junge niederschwellige Konzepte drehen das Vorgehen um: bei der Stationsäquivalenten Behandlung („StäB“) und der „Zuhause-Behandlung“ besuchen multiprofessionale Teams die Betroffenen zuhause – mit nachhaltigem Erfolg und hoher Zufriedenheit auf allen Seiten.
Warum Krankheitseinsicht schwer, aber wichtig ist
Eine psychiatrische Diagnose zu akzeptieren, ist oft noch schwerer als eine körperliche Erkrankung anzunehmen. Betroffene schämen sich und fürchten Stigmatisierung. Das erschwert die Krankheitseinsicht und das Gelingen der Therapie. Die Arbeit mit Bildern kann dabei helfen, unbewusste Gefühle zu Tage zu fördern und eine Erkrankung besser anzunehmen. Wie, das erläutern die Kunsttherapeutinnen Sigrid Wiedemann und Eva Winterfeld von der kbo-Lech-Mangfall-Klinik in Oberbayern.