Leichte Sprache

Wie kann ich die Behandlung meiner Schlafstörungen unterstützen?

Je nach Ursache wird eine Schlafstörung anders behandelt. Ist sie ein Symptom einer anderen Erkrankung, wird zunächst diese therapiert. Ist der Schlaf selbst das Problem, kommt häufig eine Verhaltens - oder Schlaftherapie zur Anwendung. Daneben gilt es, die Schlafhygiene zu verbessern – also ein Verhalten, das guten Schlaf fördert. Dazu können Betroffene einiges beitragen:

  • Verzicht auf Mittagsschlaf
  • Kühles, dunkles, gut gelüftetes Schlafzimmer, das nur zum Schlafen genutzt wird
  • Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen
  • Ein Schlafritual entwickeln (z. B. eine Yoga-Einheit, eine Tasse Tee, einige Seiten lesen)
  • Keine schweren Mahlzeiten am Abend, kein Alkohol oder Nikotin
  • Nur ins Bett gehen, wenn man wirklich müde ist
  • Verzicht auf Koffein ab dem Mittagessen
  • Keine elektronischen Geräte, kein TV im Schlafzimmer
  • Regelmäßige körperliche Bewegung
  • Anwendung von Entspannungstechniken (z.B. autogenes Training, Meditation)

Oft hält innere Unruhe Betroffene vom Schlafen ab. Auch andauernde Konflikte, Dauerstress, Sorgen und Überforderung können das Schlafverhalten beeinträchtigen. Es ist ratsam, die konkreten Gründe für diese Belastungen zu suchen und einen besseren Umgang damit zu finden. Dabei kann zum Beispiel eine Psychotherapie helfen.