Leichte Sprache

Selbsthilfe

Wer sich mit seiner eigenen Gesundheit auseinandersetzt, lernt sich selbst besser kennen. Das ist die Grundlage für die Befähigung zur Selbsthilfe.
Auf dieser Seite finden Sie Angebote, auf die Sie als betroffene Person zurückgreifen können.

Unsere Selbsttests können Ihnen dabei helfen, einen Einblick in die eigene psychische Gesundheit zu bekommen und mögliche Symptome besser einzuordnen.


Selbsthilfe kann auch sein, sich selbstbestimmt mit anderen Betroffenen und Angehörigen auszutauschen, die eigenen Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Einen Raum hierfür bietet unser Forum. Zwar ersetzt dies keine Therapie, trägt aber zu einem Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitiger Unterstützung bei. Sich verstanden und nicht so alleine zu fühlen, kann sich zudem positiv auf den Genesungsprozess auswirken. 

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Außerdem finden Sie in unserem Blog spannende Artikel aus der Perspektive von Betroffenen sowie hilfreiche Anregungen zum Thema Selbsthilfe.

Hier kommen Sie zu einem Artikel über Tipps von Betroffenen für Betroffene.

Selbsttests

Selbsttest Alkoholkonsum

Fragen Sie sich, ob sich Ihr Trinkverhalten noch in einem verträglichen Rahmen bewegt oder Sie schon an der Schwelle zu einem riskanten Konsum oder gar einer Suchterkrankung stehen?

Selbsttest Angststörung

Fragen Sie sich, ob Ihre Angst noch „normal“ ist oder Sie bereits unter einer Angststörung leiden?

Selbsttest Demenz

Verlegen Sie häufiger Dinge oder fallen Ihnen bekannte Namen einfach nicht mehr ein? Haben Sie manchmal Schwierigkeiten, sich im Alltag zurechtzufinden? Vielleicht fragen Sie sich, ob das nur typische Alterserscheinungen sind oder ob Sie an einer dementiellen Erkrankung leiden?

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft ein therapeutisches Erstgespräch ab? Wie kann ich meine Behandlung unterstützen? Wie kann ich meine Symptome richtig einordnen? Diese und viele weitere Fragen können sich ergeben, wenn man selbst betroffen ist. Hier haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.

Die Grenze zwischen vorübergehenden Veränderungen oder Einschränkungen der Sexualität und einer sexuellen Funktionsstörung sind nicht immer klar zu definieren. Da Sexualität komplex ist und Körper und Psyche gleichermaßen einbezogen sind, können sich viele Einflüsse kurzzeitig negativ auf das Sexualleben auswirken. Gelegentliche Phasen der Unlust oder Orgasmusschwierigkeiten sind etwas Normales und treten bei vielen Menschen auf.

Ein zentrales Merkmal einer sexuellen Funktionsstörung ist, dass die Symptome mindestens über den Zeitraum eines halben Jahres bestehen. Weiterhin erzeugen sie einen Leidensdruck: Die Sexualität, wie man sie kennt und mag, kann nicht mehr befriedigend ausgelegt werden. Dies führt zu Problemen in der Partnerschaft, zu psychischen Auswirkungen sowie zu einer allgemein belasteten Lebenssituation.

Möglicherweise bestehen Risikofaktoren, die jedoch ohne das auslösende belastende Ereignis nicht zur Krankheit führen würden.

Zu den vermuteten Ursachen für Borderline-Persönlichkeitsstörungen zählen heute genetische Faktoren, aber auch Lebenserfahrungen wie sexuelle Gewalt, körperliche Gewalt oder schwere Vernachlässigung. Studien zufolge haben die Hälfte aller Betroffenen traumatische Erlebnisse in der Kindheit erfahren. Können Kleinkinder aufgrund eines ungünstigen Umfelds kein Urvertrauen zu Bezugspersonen entwickeln, haben sie im späteren Leben oft Bindungs- und Beziehungsprobleme. Diese und andere traumatische Erfahrungen können einen direkten Einfluss darauf haben, wie das Gehirn der Betroffenen arbeitet.

Eine schlüssige Erklärung für eine Geschlechtsinkongurenz (Störungen der Geschlechtsidentität) gibt nicht, jedoch vielfältige Befunde ganz unterschiedlicher Fachgebiete. Dazu zählen beispielsweise die Molekulargenetik, Embryologie, Endokrinologie und die Neurowissenschaften. Für möglich gehalten werden Veränderungen an Genen, Testosteron im Fruchtwasser und geschlechtsdifferente Gehirnasymmetrien. Auch psychosoziale Effekte werden als Ursache in Erwägung gezogen.

Viele Ursachen können zu sexuellen Funktionsstörungen führen. Dazu zählen:

  • Körperliche Ursachen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hormonelle Umstellung, Diabetes, operative Eingriffe in die Geschlechtsorgane (beispielsweise Gebärmutterentfernung/Prostataentfernung), Krebserkrankungen, Rheuma oder Parkinson. Auch physische Schmerzen beim Sex, die beispielsweise durch Entzündungen verursacht werden, können zu Funktionsstörungen führen.
  • Die Einnahme von Medikamenten können Nebenwirkungen verursachen, die zu sexuellen Funktionsstörungen führen, beispielsweise verringern Antidepressiva die Libido und senken hormonbasierte Verhütungsmittel die sexuelle Lust.
  • Der übermäßige Genuss von Alkohol und die Einnahme von Drogen wie Marihuana können die sexuelle Lust oder Erregbarkeit vermindern.
  • Seelische Ursachen wie Ängste vor einer Schwangerschaft oder Stress, Trauer und Konflikte können die sexuelle Funktion beeinträchtigen.
  • Probleme in der Partnerschaft können ebenfalls die Ursache für sexuelle Funktionsstörungen sein. Ständiger Streit oder lähmende Routine, Tabuisierung von sexuellen Wünschen oder mangelnde Zärtlichkeit wirken sich negativ auf Lust, Erregbarkeit und Orgasmusfähigkeit aus.

Angebote für Betroffene

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Die Bundesstelle hilft, Rassismus und Diskriminierung zu erkennen und verlinkt Hilfseinrichtungen für Betroffene.

Autismus Lotse - Aufklärung für eine bessere Versorgung

Die Webseite bietet allen Interessierten wichtige Informationen rund um die Autismus-Spektrum-Störung und wird von Expertinnen und Experten verschiedener Universitäten in Deutschland betrieben, die die Aufklärung zur Autismus-Spektrum-Störung verbessern wollen. Die Inhalte dieser Seite basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und sind aus einer wissenschaftlichen Perspektive verfasst. Der aktuelle Stand der Forschung wird verständlich dargestellt.

8 Leben: Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid

Das Online-Programm „8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ wurde entwickelt im Rahmen des Projekts 4E („Entwicklung und Evaluation von E-Mental-Health-Interventionen zur Entstigmatisierung von Suizidalität“), das am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt wird und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurde. In dem Programm werden Informationen zum Thema Suizidalität in Text- und Videoform angeboten. Acht Personen, deren Leben in verschiedener Weise von Suizid berührt wurde, sprechen in diesem Programm über ihre Erfahrungen. Ziel des Projekts ist es, frei zugängliche Informationen und Interventionen bereitzustellen und somit das Wissen zum Thema „Suizidalität“ zu verbessern und Stigmatisierung zu reduzieren. Dadurch soll zur Vorbeugung von Suiziden (Suizidprävention) beigetragen werden.