Hallo zusammen, danke für das Thema. Dass ich zu viel grübel ist auch ein großes Problem für mich. Ich zerdenke jede Situation vorher und nachher und es lähmt mich manchmal richtig. Dann muss ich mich aktiv aus diesem Karussell herausholen und versuchen, Abstand zwischen mich und meine Gedanken zu kriegen. Das ist echt anstrengend und gelingt mir leider oft nicht.
Die Tipps werde ich mal ausprobieren. Vielleicht hat noch jemand, dem es genauso geht wie mir, eine Idee, wie man gar nicht erst ins Grübel-Karussell einsteigt und insgesamt ein bisschen gelassener wird :)
Danke und viele Grüße
Warum man nicht aufhören kann zu grübeln…
Erstellt am: 8.3.2026
Warum man nicht aufhören kann zu grübeln – und was dahintersteckt
Viele kennen das: Man liegt abends im Bett, ist müde – aber der Kopf macht einfach nicht mit. Immer wieder dieselben Gedanken, dieselben Situationen, dieselben Fragen.
Was viele nicht wissen: Grübeln hat eine psychologische Funktion. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Versuch des Geistes, mit etwas Ungelöstem umzugehen. Das Problem ist nur – es bringt uns meist nicht weiter, sondern erschöpft uns.
Drei Dinge, die psychologisch wirklich helfen:
1. Das Grübeln bemerken – ohne es zu bekämpfen. Wer merkt „ich grüble gerade" und das ohne Selbstkritik benennt, hat schon den wichtigsten Schritt gemacht.
2. Vom Kopf in den Körper kommen. Bewegung, bewusstes Atmen oder ein kurzer Spaziergang können helfen, den Fokus zu verschieben.
3. Das eigene Muster verstehen. Wann tritt es auf? Was löst es aus? Was will es eigentlich?
Ich habe dazu einen ausführlicheren Artikel geschrieben, falls jemand tiefer einsteigen möchte:
👉 https://www.psy-baier.at/blog/gr%C3%BCbeln-warum-man-nicht-aufh%C3%B6ren-kann-zu-denken-und-was-wirklich-hilft
Dort gibt es auch ein kostenloses Workbook zum Download für alle, die ihr eigenes Grübelmuster besser verstehen möchten.
– Jessica Baier, Klinische Psychologin
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